Gewerbeimmobilie in 24969 Lüngerau, 50 K 47/15

Amtsgericht: Flensburg
Aktenzeichen: 50 K 47/15
Objekttyp: Gewerbeimmobilie
Straße: Süderup 1
PLZ Ort: 24969 Lüngerau
Verkehrswert: 306.000,00 EUR
Termin: 26.04.2019     09:00 Uhr
Zuschlag ab: keine Grenze

Kostenfreie Leistungen für Bietinteressenten:
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Der Zuschlasg wurde in einem früheren Versteigerungstermin aus den Gründen des § 85a ZVG versagt mit der Folge, dass die Wertgrenzen weggefallen sind.

 

Kurzgutachten

 

des Sachverständigen über den Verkehrswert für das mit einem Bürogebäude bebaute Grundstück in 24969 Lindewitt- OT Lüngerau, Süderup 1

· Grundbuch von Lindewitt- Lüngerau

· Blatt 119

· BV. Nr. 12

· Gemarkung Lindewitt- Lüngerau

· Flur 003

· Flurstück 136, Gebäude- und Freifläche

· Gesamtgröße 1.399 m²

 

Verkehrswert: 306.000,00 €

 

Hinweis: Diese Zusammenfassung dient einer Erstinformation und gibt lediglich Auszüge des Verkehrswertgutachtens wieder. Das vollständige Gutachten sollte entsprechend eingesehen werden.

 

Grundstücksbeschreibung

 

Lagebeschreibung: Lindewitt ist eine Gemeinde im Amt Schafflund des Kreises Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie liegt etwa 25 Kilometer südwestlich von Flensburg in der Schleswigschen Geest. Die Ortsteile Kleinwiehe, Linnau, Lüngerau, Riesbriek und Sillerup gehören zum Gemeindegebiet, welches sich über etwa 53 km² erstreckt und von ca. 1.900 Menschen bewohnt wird. Östlich der Gemeinde verläuft die Bundesautobahn 7 von Flensburg nach Hamburg (Entfernung ca. 150 km), die Auffahrt ist über die Anschlussstellen Flensburg oder Tarp jeweils in etwa 15-20 km Entfernung möglich. Südlich verläuft die Bundesstraße 200, die Flensburg mit Husum verbindet und nördlich die Bundesstraße 199 von Flensburg nach Niebüll. Ebenfalls südlich vom Gemeindegebiet selbst führt die L 12 von Wanderup nach Bredstedt.

Nutzung: Das Grundstück ist mit einem Bürogebäude bebaut. Es verfügt laut den Unterlagen über eine Teilunterkellerung, ein Erdgeschoss und ein Dach- bzw. Obergeschoss. Weiterhin findet sich auf dem Grundstück ein Nebengebäude in Massivbauweise mit seitlich angesetztem Carport. Gemäß den Bauunterlagen sind hierin ein Heizraum mit angegliedertem Tanklager und Abstellräume untergebracht. Die nicht überbauten und befestigten Bereiche wurden vorwiegend als Rasenflächen mit Anpflanzungen angelegt. Der westlich angeordnete und gepflasterte Stellplatzstreifen liegt offensichtlich auf dem Nachbargrundstück. Eine Büronutzung fand zum Zeitpunkt der Ortsbesichtigung augenscheinlich nicht mehr statt. Das Gebäude machte vielmehr in Teilbereichen einen zu Wohnzwecken genutzten Eindruck. Bei Einsichtnahme durch die Fenster konnte zudem die Einlagerung von Mobiliar und anderen Gegenständen festgestellt werden. Ob und von wem das Objekt bewohnt bzw. genutzt wurde, war nicht abschließend feststellbar.

 

Gebäudebeschreibung

Hinweis: Es fand keine Innenbesichtigung statt.

 

Gebäude: Das Bürogebäude ist laut den eingesehenen Bauunterlagen etwa im Jahr 2001 durch Umbau und Erweiterung aus zwei bestehenden Wohnhäusern entstanden. Der Umbau des Garagengebäudes zu einem Heizraum mit Tanklager und Abstellraum erfolgte etwa im Jahr 2002.

 

Geschosse: Teilkeller, Erdgeschoss, Dach- bzw. Obergeschoss

Größe: Die Nutzfläche des Bürogebäudes beläuft sich im Erd- und Dach- bzw. Obergeschoss (ohne Teilunterkellerung) auf rd. 490 m². Hiervon entfallen auf das Erdgeschoss rd. 247 m² und das Dach- bzw. Obergeschoss rd. 243 m².

 

Raumaufteilung (gemäß Grundriss-Zeichnungen)

· Teilkeller: 2 Kellerräume (rd. 10,9 m², rd. 11,0 m²)

· Erdgeschoss: Windfang (rd. 4,2 m²), Empfang (rd. 30,7 m²), Buchhaltung (rd. 19,8 m²), Buchhaltung (rd. 24,7 m²), Flur (rd. 1,7 m²), WC D (rd. 2,7 m²), WC H (rd. 3,8 m²), Besprechung (rd. 25 m²), Teeküche (rd. 8,3 m²), Technik (rd. 17,8 m²), Büro 1 (rd. 50,9 m²), Flur (rd. 3,4 m²), Dusche (rd. 7 m²), Büro 2 (rd. 47,1 m²)

 

Zustandseinstufung:

Baumängel / -schäden: Gravierende Bauschäden oder Baumängel konnten bei der Außenbesichtigung nicht festgestellt werden.

Einstufung Zustand: mittel / befriedigend (durchschnittlich) - dem Alter entsprechend

Sonstiges: Eine Innenbesichtigung wurde nicht ermöglicht. Die Baukonstruktion und der Dämmstandard entsprechen, soweit von außen erkennbar, überwiegend dem Baujahr bzw. Jahr des Umbaus. Im Bereich der Putzfassade besteht stellenweise Algenbefall. An den Außenbauteilen aus Holz (auskragende Sparren, Holzaufschläge, Stirnbretter) ist insgesamt ein Überholungsanstrich erforderlich. Im Bereich der Dacheindeckung fehlen punktuell Ortgangsteine.

 

Besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale

· Nicht ermöglichte Innenbesichtigung und hieraus resultierende Unsicherheiten und Unwägbarkeiten

· Überarbeitung der Putzfassade (Algen) und der Außenbauteile aus Holz (Überholungsanstrich)

 

Außenanlagen

 

Plattierungen: Die südliche Eingangssituation ist mit Granitsteinpflasterung versehen, die übrigen befestigten Flächen (Carport, seitliche Zufahrt, Umwegung, Terrassenfläche) verfügen über eine Befestigung mit Betonsteinpflasterung. Neben dem Eingangsbereich finden sich Stellplätze mit einer Oberfläche aus Rasengittersteinen. Die westlich auf dem Nachbargrundstück gelegenen Stellplätze sind ebenfalls mit Rasengittersteinen versehen.

Einfriedung: Maschendrahtzäune, Buschwerk, Sichtschutzzäune, südlich vorwiegend offen gehalten

Gartenanlage: Rasenflächen mit Anpflanzungen und stellenweise Baumbestand

Sonstige Nebengebäude: Ehemaliges Garagengebäude in Massivbauweise (Nutzfläche im EG ca. 36 m²), Vorderansicht mit gelbem Verblendstein, ansonsten Kalksandsteinmauerwerk teilweise verputzt, Giebel mit Holzschalung, rückwärtiger Giebel mit Plattenverkleidung, Kunststofftür, Holzfenster, Garagentor aus Holz, Satteldach mit Eternitwellplatteneindeckung Seitlich angesetztes Carport in Holzbauweise, Pultdach mit Trapezblecheindeckung, seitliche Einfassung mit Sichtschutzzäunen, Boden mit Betonsteinpflasterung - insgesamt mäßiger baulicher Zustand, es fallen verschiedene bauliche Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsmaßnahmen an.

Einstufung der Außenanlagen: Übliche Gestaltung